Jahreshauptversammlung der Rothenberger Jugendfeuerwehr

Ein Jahr voller Aktivitäten liegt hinter der Rothenberger Jugendfeuerwehr, berichtete Jugendwart Steffen Bartmann auf der Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2016. Die Mitgliederzahl blieb gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich, da fünf neuen Mitgliedern fünf Abgänge und ein Übertritt in die Einsatzabteilung gegenüberstanden. 15 Mädchen und 14 Jungen sind derzeit bei den jungen Floriansjüngern im Höhendorf aktiv.

Laut Bartmann wurden vergangenes Jahr von den Mitgliedern 69 Stunden in feuerwehrtechnische Ausbildung und 49 in allgemeine Jugendarbeit investiert. Neun volle Tage verwendete man für Zeltlager, Fahrten und sonstige Aktivitäten. Er rechnete zusammen, dass 2015 über 1178 Stunden für die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rothenberg geleistet wurden.

 

Nina Kabel wurde auf der Versammlung als Jugendgruppenleiterin neu gewählt, Paula Manschitz und Jan Reiche als Betreuer sowie Mika Postawa, Chantal Freidel und Jana Kumpf als Jugendsprecher.

 

Im Frühjahr 2015 beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Rothenberg an der Lärmfeuer-Aktion, so Bartmann in seinem Rückblick. Außerdem stand ein Gemeindejugendfeuerwehr-Ausflug auf dem Plan. Ziel war ein Bowling-Center in Ludwigshafen.

 

Der Bundeswettbewerb fand im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages in Beerfelden statt. Die Mädchenmannschaft erreichte den ersten Platz, hob er hervor, und qualifizierte sich für den Landesentscheid in Lorsch. Dort holte das Team den sechsten Platz.

„Die Leistung war sehr gut und wir zählen zu Recht wieder zu den besten Mannschaften Hessens“, so Bartmann.

Eine der beiden gemischten Teams durfte am Südhessenpokal teilnehmen. Sie sicherte sich einen sehr guten dritten Platz. Beim Odenwald Cup war die Rothenberger Jugendfeuerwehrleute allerdings nicht so erfolgreich und holten einen fünften Platz.

 

Der Ausflug in den Freizeitpark Trips-Drill Ende August kam sehr gut an.

Bei der „Berufsfeuerwehr-Nacht“ machte sich die Ausbildung in Theorie und Praxis positiv bemerkbar. - Die Jugendlichen hatten alles unter Kontrolle.

Der Jahresabschluss war eine Mischung aus Spaß und gemeinsamer Aktivität: ein Bowling-Ausflug nach Heidelberg.

 

„Unsere Jugendarbeit hat sich wieder gelohnt“, meinte der Jugendfeuerwehrwart mit Blick in die Menge. Betrachte man die Größe Rothenbergs, „bin ich immer wieder froh, so viele Jugendliche in unseren Reihen zu begrüßen“. Das zeige, dass man anscheinend vieles richtig mache.

In seinen Dankesworten lobte Bartmann zum einen die Jugendlichen, die dazu beigetragen hätten, „dass wir unsere Pläne in der Jugendarbeit erfolgreich umsetzen konnten“. Zum anderen die Betreuer: Ein hohes Level „hält sich nicht von alleine“. Wenn man in der kommenden Zeit noch motivierter und zuverlässiger arbeite, „dann können wir es halten und dem demografischen Wandel beruhigter entgegensehen“.

 

Im Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres nannte der Jugendwart das Lärmfeuer am 2. April, die Feuerlöscher-Überprüfung im Mai und den Kreisjugendfeuerwehrtag Ende August in Mümling-Grumbach. Er wagte schon einen Blick auf 2017, wenn dieses Treffen in Rothenberg stattfinden werde.

 

Bericht: Thomas Wilken, Neckartal-Nachrichten