Brandschutzerziehung in der Grundschule Rothenberg

Am Freitag, 20. April 2018, fand eine Brandschutzerziehung in der Grundschule in Rothenberg statt. Los ging es morgens zur ersten Schulstunde mit 49 Mädchen und Jungen aus der ersten bis vierten Klasse. Hier wurde sowohl mit theoretischen, als auch aus praktischen Elementen, die von acht Feuerwehrmännern und -frauen dargestellt wurden, eine Brandschutzerziehung durchgeführt.

 

In vier Gruppen aufgeteilt wurden von den einzelnen Klassen vier verschiedene Stationen durchlaufen.

In einer Gruppe wurde den Kindern der Umgang mit Feuer vermittelt. Selten gewordene Erprobungsmöglichkeiten unter Anleitung von Erwachsenen, die kindliche Neugier, der Spieltrieb, das Nachahmen der Erwachsenen und vor allem die Faszination des Feuers sind oft Gründe zum Zündeln. Aus diesem Grund hatten die Kinder hier die Möglichkeit den richtigen und sicheren Umgang mit Feuer zu erlernen.

 

In einer zweiten Gruppe wurde das richtige Absetzen eines Notrufes geübt. Den Kindern wurde die Notrufnummer 112 nähergebracht. Sie konnten sich anhand von Bildvorlagen eine Notfallsituation ausdenken, um dann mit einem Übungstelefon einen Notruf abzusetzen. Die Leitstelle fragte insbesondere genaue Angaben zum Feuer oder zum Unfall und dem Schadensort ab und gab dann das weitere Vorgehen vor. Dabei wurden die Mädchen und Jungen aber auch noch einmal darauf hingewiesen, dass die Notruf-Nummer 112 ausschließlich für die Feuerwehr oder die Rettung benutzt werden soll und keinesfalls aus Spaß.

 

In einer weiteren Gruppe zeigte man den Kindern anhand einer Präsentation die Unterschiede zwischen Nutzfeuer (gutes Feuer) und Schadenfeuer (böses Feuer), welche Aufgaben die Feuerwehr nach dem Absetzen eines Notrufes übernimmt und wie man mit Gefahrensituationen umgeht.

 

In der letzten Gruppe wurden, anhand eines Rauchhauses, den Kindern die Gefahren des Brandrauchs aufgezeigt. Es wurde veranschaulicht wie sich der Brandrauch in einem Gebäude verteilt, wenn Fenster und Türen geöffnet bzw. geschlossen sind. Den Kindern wurde das richtige Verhalten im Brandfall veranschaulicht und mit ihnen gemeinsam erarbeitet, was sie in so einem Fall tun sollen und was nicht. Wenn es plötzlich brennt, hat das Kind Angst! Nicht die Angst vor dem Feuer leitet das Kind zum Fehlverhalten, sondern die Angst vor der Strafe der Erwachsenen. Kinder sind meist durch ihre eigene Fehleinschätzung gefährdet. Sie können die Folgen ihres Handelns nur schwer oder gar nicht einschätzen und begeben sich hierdurch erst recht in Gefahr. Auch konnten sie sehen wie wichtig die Installation eines Rauchmelders ist und das dieser Leben rettet. Leider konnte man feststellen dass die Pflicht zur Anbringung von Rauchwarnmeldern immer noch nicht in jeden Haushalt durchgedrungen ist.

 

Ziel der Brandschutzerziehung ist es, die Kinder über Gefahren des Feuers und des Rauches aufzuklären, Möglichkeiten über das Verhalten bei einem Brand aufzuzeigen und ihnen die Notrufnummer 112 von Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermitteln. Diese Ziele konnten den Kindern an diesem Schultag eindrucksvoll vermittelt werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Oberzent hoffen, durch die Brandschutzerziehung in den Schulen einen weiteren Beitrag zur Sicherheit in der Stadt Oberzent leisten zu können. Dies ist unser Ziel und daran arbeiten wir.

 

Ihre Feuerwehren der Stadt Oberzent


Samstag, 21.04.2018, 15:57 Uhr: H1 - Hubschrauber (Nr. 09/2018)

Sonntag, 15.04.2018, 15:46 Uhr: H1 - Hubschrauber (Nr. 08/2018)

Samstag, 24.03.2018, 17:00 Uhr: Brandsicherheitsdienst (Nr. 07/2018)